Sicher hast du schon oft vom Begriff des "passiven Investierens" gehört. Doch was steckt eigentlich dahinter und warum ist es so viel besser als aktive Investmentansätze?
Bevor wir uns mit der Methode des passiven Investierens beschäftigen, schauen wir uns zunächst das Gegenteil an.
Aktives Investieren ist das was fast jeder macht. Man investiert irgendwo und versucht durch eine gezielte Auswahl (Stock Picking) oder ein besonderes Market Timing eine möglichst hohe Rendite zu erreichen. Blöd nur, dass damit etwa 85-90% alle Anleger nicht mal den „Markt“ schlagen. Als Markt kann man einen Vergleichs-Index ansetzen, der in etwa die gleichen Wertpapiere bei gleichem Risiko abbildet.
Es mag hart klingen für die Profis, Trader und Möchtegernzocker, dass der überwiegende Teil es nicht schafft den normalen Markt zu schlagen, es ist aber leider so. Ich musste diese Lektion auch lernen.
Passives Investieren gilt hingegen als die smarte und stressfreie Alternative, ist aber leider immer noch eine Minderheitenveranstaltung. Befolgt ein Anleger konsequent die wenigen Regeln für passive Anlage, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, langfristig zu den besten 10-15% aller Anleger zu gehören. Im Wesentlichen zeichnet sich passives Investieren durch prognosefreies, nicht spekulatives, breit gestreutes, langfristiges „Buy-and-Hold“ aus. Und Seelenfrieden gibt es gratis dazu!
Was heißt das für dich konkret:
Die Aussicht durch diese einfachen Regeln zu den besten 10-15% aller Anleger zu gehören, ist fast zu schön um wahr zu sein, aber wissenschaftlich vielfach belegt. Jeder der dir das Gegenteil weismachen möchte soll es bitte versuchen. Ich habe kaum jemanden getroffen, der bei gleicher Risikokonstellation mit einem aktiven Ansatz langfristig simple ETF-Sparpläne geschlagen hat. Denn schon der Volksmund sagt: Hin und her macht Taschen leer!
Konsequente Kostenvermeidung fängt bei der richtigen Depotanbieterauswahl an! Hier findest du eine kostenbezogene Übersicht der aktuellen Marktführer.